Scheidung 2.0: Ehefrau wäscht schmutzige Wäsche auf YouTube

Ganz neue Wege, sich an ihrem scheidungswilligen Ehemann zu rächen, geht die englische Schauspielerin Tricia Walsh-Smith. Sie wirft ihrer besseren-Hälfte per YouTube-Video Impotenz und Habgier vor. Einsamer Höhepunkt des Filmchens ist ein Anruf bei der Sekretärin des Mannes, bei welchem sie sich erkundigt, wohin sie die in der Wohnung gefundenen Pornofilmen und Potenzmittel zustellen soll.

Absolut kein Verständnis für ein solches Vorgehen hatte jedoch der zuständige Scheidungsrichter: Als "kalkulierte und kaltschnäuzige Kampagne", die darauf abgezielt habe, "ihren Ehemann bloßzustellen und zu demütigen", kanzelte Richter Harold Beeler die Videomaßnahme laut einem Bericht der "New York Post" nun ab. Mit dem Video sei der Versuch unternommen worden, Druck auf Philip Smith auszuüben, damit der im Nachhinein die Bedingungen zugunsten Tricia Walsh-Smiths ändere. "Sie hat versucht, eine Seifenoper aus seinem Leben zu machen, und gleich selber das Script geschrieben, Regie geführt, als Produzentin und Hauptdarstellerin agiert", sagte Richter Beeler laut "NY Post".

 

In dem Video, das laut "New York Post" mittlerweile mehr als drei Millionen mal abgerufen worden sein soll, klagt Walsh-Smith darüber, bei der Heirat einen einseitigen Ehevertrag unterschrieben zu haben, was "entsetzlich naiv" gewesen sei. Nun wolle ihr Mann sich scheiden lassen - und sie, ohne Abfindung, aus dem teuren New Yorker Apartment werfen. Zudem stellte sie ihren damaligen Gatten im Video als Lügner und Betrüger dar.

Ihr Mann habe keine ehelichen Beziehungen gepflegt und ein schwaches Herz als Begründung genannt - nach der Trennung habe sie allerdings Potenzmittel, einschlägige Filme sowie Kondome bei ihm gefunden, so Walsh Smith. Zudem äußert sich Walsh-Smith abfällig über die Verwandten ihres Mannes.

"Ich bin glücklich mit der Entscheidung des Gerichts, und ich bin glücklich über den Ausgang dieser Geschichte", zitiert die "Post" den geschiedenen Smith.

Walsh Smith muss nun tatsächlich innerhalb von 30 Tagen aus dem Apartment, Zankapfel der Auseinandersetzung, ausziehen. Einer ihrer Anwälte kündigte an, in Berufung gehen zu wollen.

 

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