Auch Geschiedene dürfen nun 'Mister Schweiz' werden

Geschiedene Männer haben es in der Schweiz nicht leicht. Gerne werden sie ausgenommen wie die Weihnachtsgänse. Und wenn es Mutter und Staat darum ist, können sie auch ihre Kinder nicht mehr sehen. Doch nun fällt eine wichtige Bastion der Ungerechtigkeit.

Sie ist so nötig wie ein Kropf. Und dennoch gelten für sie fast so strenge Regeln wie für die Pfarrer der katholischen Kirche; die Mister-Schweiz-Wahl. Wer der schönste im ganzen Land sein will, darf nicht geschieden sein. Zumindest bis heute.  Doch der Mister-Schweiz-Organisator Urs Brüllisauer will dies ändern. Er will nicht nur eine Führerschein-Pflicht für Kandidaten einführen, damit diese nicht mehr wie der aktuelle Mister Schweiz mit einem Chauffeur im Land herumgekarrt werden müssen, sondern ihre Termine auch selbständig wahrnehmen können.

Brülisauer will nun auch in einem wichtigen Akt gesellschaftlicher Anerkennung geschiedenen Männern seine Pforten öffnen. So können auch schöne Geschiedene bei dieser gesellschaftlich so wahnsinnig wichtigen Institution (wird immerhin an einem Samstag abend live im Fernsehen übertragen) in die Kränze kommen. «Wir hatten immer mehr Anfragen von geschiedenen Männern und passen uns mit der Änderung einfach an die heutige Zeit an», so der Mister-Organisator gegenüber «20 Minuten».

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