mannschafft an der 1. Internationalen Antifeminismus-Tagung
Donnerstag, den 16. September 2010 um 11:55 Uhr
Auf Einladung der organisierenden "Interessengemeinschaft Antifeminismus" (IGAF) wird mannschafft am ersten Internationalen Antifeminismus-Treffen am 30. Oktober teilnehmen. Ein solches Treffen ist bitter nötig: Als die ersten Medienberichte über die Veranstaltung erschienen, hat das als Tagungsort vorgesehene Restaurant Waid - das der Stadt Zürich gehört - seine fest zugesagte Reservation gekündigt.
Treibende Kraft hinter der IGAF ist René Kuhn, von der SVP geschasster Luzerner Ex-Kantonsrat und Autor eines Buches, das vor Kurzem für Furore gesorgt hat. Anfang April hat er zusammen mit einigen Mitstreitern die IGAF lanciert. Diese hat in der kurzen Zeit ihres Bestehens bereits über 500 Mitglieder, und ihre Website konnte schon über 115'000 Zugriffe verzeichnen. Nun haben Kuhn und seine Leute einen weiteren Schritt nach vorne gemacht und organisieren die erste Tagung zum Thema Antifeminismus - und dies in der Höhle des Löwen (oder der Löwin...), in Zürich. Dieser Anlass stösst auf reges Interesse; bereits haben sich gut 100 Personen dafür angemeldet, und für die Medien bis in die Westschweiz und ins Ausland ist das Thema ein gefundenes Fressen.
mannschafft ist der Einladung der IGAF gefolgt und wird an der Tagung mit einem Referat teilnehmen. mannschafft-Vorstandsmitglied Michael De Luigi wird einen Vortrag halten mit dem Titel 'Biedermann und die Brandstifter: Weshalb wir in der Schweiz das männerfeindlichste Familienrecht der Welt haben'. Die Aufgabe von mannschafft ist in erster Linie die Beratung und Begleitung von Männern in ihrer Trennungs- und Scheidungssituation. Dort können wir jedoch jeden Tag erleben, wie einseitig und diskriminierend Praxis und Gesetz im Familienbereich sind. Dabei sind es nicht einmal die Männer und Väter, die den höchsten Preis für die faktische Apartheid im (Familien-)recht bezahlen sondern, deren Kinder. Ausgehend von diesen Missständen kämpft mannschafft deshalb seit langem auch für die Verbesserung der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, unter denen Männer und Väter trotz Trennung oder Scheidung würdevoll weiterleben und den Kontakt zu ihren Kindern bewahren können.
Ein wesentlicher (wenn auch nicht alleiniger) Auslöser für die Behandlung von Vätern als Menschen zweiter Klasse ist der Feminismus. Um die Situation der Männer und Väter in der Schweiz verbessern zu können, müssen wir die Ursachen für deren heutige staatlich und medial zelebrierte Abwertung und Geringschätzung verstehen. Die Auseinandersetzung mit dem Feminismus als einer aggressiven, pathologisch egoistischen und totalitären Ideologie ist deshalb Pflicht - dies umso mehr, als sich mit Jacqueline Fehr eine erbitterte Hasspredigerin gegen Männer anschickt, Bundesrätin zu werden.
Wer sich für das Thema 'Antifeminismus' interessiert, ist herzlich zur Tagung am 30. Oktober eingeladen. Als Tagungsort haben die Organisatoren neu den spektakulären 'Giardino verde' in Uitikon/Waldegg festgelegt.
Programm und Anmeldung zum 1. Internationalen Antifeminismus-Treffen am 30. Oktober 2010
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organisiert von mannschafft