News vom Antifeministen-Treffen

Am Samstag ist an einem (mittlerweile bekannten) Ort im Zürcher Unterland das erste Internationale Antifeminismus-Treffen über die Bühne gegangen. Im dessen Vorfeld ist es deswegen zu einem grösseren Aufruhr gekommen. Das Thema wurde in den Medien zum Selbstläufer, und linksfeministische Extremisten gossen mit ihren gewalttätigen Aktionen zusätzlich Öl ins Feuer. Doch schliesslich wurden die sensationslüsternen Erwartungen Vieler enttäuscht.

Die Antifeministen entpuppten sich nicht als frustriertes Grüppchen ewiggestriger Frauenhasser, wie das wohl viele erwartet hatten. Stattdessen kamen mehr als 100 Menschen zusammen, um über den Feminismus und dessen verheerende Auswirkungen auf die Gesellschaft zu diskutieren. Zu Beginn der Tagung gab deren Initiant René Kuhn einen Überblick über die Schwierigkeiten, das Treffen überhaupt stattfinden zu lassen. Er und seine Leuten haben in der Woche vor dem Treffen Tag und Nacht geschuftet, um es trotz heftiger Widerstände dennoch stattfinden zu lassen. Dafür hat er höchstes Lob verdient. Es darf in einer Demokratie nicht möglich sein, die Meinungsäusserungs- und Versammlungsfreiheit durch die Androhung physischer und struktureller Gewalt durch Chaoten und Staatsvertreter niederzuknüppeln.

Mit seiner aggressiven, undifferenzierten und jeglichen Respekt vor Andersdenkenden und Rechtsstaatlichkeit vermissen lassenden Aktion hat der militante Feminismus den Menschen sein wahres Gesicht gezeigt: Es dürfte wohl nun wohl jedem in diesem Land klar geworden sein, dass der Feminismus nicht die Gleichberechtigung von Frauen anstrebt (was er heute bereits weitgehend erreicht hat und wogegen es auch nichts einzuwenden gibt). Der militante Feminismus möchte die heutigen Privilegien von Frauen bewahren und noch weitere erlangen. Weil er dafür keine glaubwürdigen Argumente hat, muss er zu Drohung und Gewalt greifen. Er versucht mit allen legalen und illegalen Mitteln, ihnen nicht genehme Meinungen zum Schweigen zu bringen. Dies trifft sowohl auf militante Autonome zu, die einen Anschlag auf das Wohnhaus des mannschafft-Referenten Michael De Luigi verübt haben. Es trifft jedoch genau so auf das linksfeministisch kontrollierte Radio DRS zu, das Väter und ihre Themen beharrlich totschweigt, obwohl sie viele Menschen in diesem Land betreffen und interessieren. Gleiches Ziel - unterschiedliche, aber durchaus komplementäre Methoden.

Betrachtet man die Berichterstattung der Medien über dieses Treffen und dessen Vorfeld fällt auf, wie sehr sie von Vorurteilen und Oberflächlichkeiten bestimmt wird. Antifeministen werden z.B. pauschal als 'Machos' abgestempelt (Tages-Anzeiger) oder man lässt sich über die Qualität ihres Schuhwerkes aus (20 Minuten, Tages-Anzeiger). Die Hauptanliegen der Antifeministen wurden zwar genannt und deren Beweggründe auch als gerechtfertigt anerkannt - dies stellt bereits ein grosser Fortschritt dar und ist der eigentliche Erfolg der Tagung. Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den vorgebrachten Thesen und Argumenten fehlt jedoch weitgehend. Das ist bedauerlich, gehört heute wohl leider zu unserer Medienwelt.

Vortragsfolien Michael De Luigi

Alle Referate am Antifeminismus-Tag (IGAF)

Pressecho (IGAF)

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