mannschafft-Stellungnahme zur Bekanntgabe der Frauenhaus-Adressen

In einer gemeinsamen Aktion wollen die Interessengemeinschaft Antifeminismus (IGAF) und die Aktion 'Kinder ohne Rechte' die Adressen von 18 Frauenhäusern in der Schweiz bekannt geben. mannschafft hält diesen Schritt zum jetzigen Zeitpunkt für verfehlt. Wir haben grosses Verständnis für den Unmut über die Frauenhäuser und den staatlich subventionierten Männerhass, der dort zelebriert wird. Dies darf jedoch nicht so weit gehen, jene Frauen in Gefahr zu bringen, die tatsächlich physische Gewalt erfahren haben.


Wir geben zu bedenken, dass Frauenhäuser ein Produkt des Feminismus sind und das Vorurteil schüren, dass bei häuslicher Gewalt Frauen nur Opfer und Männer nur Täter seien. Ja solche Häuser sehen wir letztlich geradezu als Beweis für diese Voreingenommenheit.Oft mögen dessen Bewohnerinnen tatsächlich auf Schutz angewiesen sein, nicht selten ist die Dynamik aber eine ganz andere. Wie wir aus zahlreichen Aussagen von Männern und Frauen wissen, treffen die von der IGAF und 'Kinder ohne Rechte' gemachten Vorwürfe an die Frauenhäuser in vollem Umfang zu. Frauenhäuser zeigen auf , dass der Feminismus zwar nach Gleichstellung und Gleichberechtigung schreit, in Wirklichkeit aber das Gegenteil anstrebt und auch erreicht hat: In diesen staatlich subventionierten Häusern haben Männernicht nur keinen Zutritt. Sie haben schlicht nichts zu melden, das Gespräch wird ihnen systematisch verweigert und ihnen wird pauschal die Rolle gewalttätiger Bösewichte zugeteilt. Doch welch ein Paradox: ausgerechnet den Frauenhäusern hat die Stadt Zürich im 2008 den Gleichstellungspreis zugesprochen, ohne dass sich daran jemand gestört hätte! Gibt es aber etwas Anti-Gleichstellerisches? Wer sich darüber aufregt, hat unser Verständnis.

Wir wissen: Durch blosses Anklopfen bei einem Frauenhaus, gelingt es jeder Frau problemlos, ihren Mann zum Täter zu stempeln und sich selbst als Opfer darzustellen. In Wirklichkeit geht aber rund die Hälfte der häuslichen Gewalt von Frauen aus, oder wird oft von Frauen provoziert: Infolge der Vorverurteilung des männlichen Geschlechts wird solches aber meistens nicht aufgeklärt, was zu einer beträchtlichen Dunkelziffer führt. Und von Gewalt betroffene Kinder leiden vorwiegend unter der Gewalt ihrer Mütter - eine Tatsache, die in der Diskussion um häusliche Gewalt gerne totgeschwiegen wird.

mannschafft dagegen setzt sich ein für Dialog, Beratung, Vermittlung, Mediation und interdisziplinäre Familiengerichte, statt der staatlich geförderten einseitigen Positionierung auf Frauen als alleinigen Opfern. Wir kennen genügend männliche Opfer von weiblicher Gewalt. Männer, die, weil sie sich oft zu Unrecht für ihre missliche Lage schämen, kaum an Polizei oder Gerichte gelangen. Im Einklang mit dem deutschen Geschlechterforscher Amendt fordern wir die Einrichtung von Familienhäusern, in die sich bedrohte Männer, Frauen und Kinder unabhängig von ihrem Geschlecht zurückziehen können. Darüber hinaus verlangen wir, dass das Thema 'häusliche Gewalt' von seiner Instrumentalisierung im Kampf gegen Männer und Väter befreit wird. Dies betrifft vor allem auch die Fachstellen für häusliche Gewalt bei den Kantonen, für die Männer stets als Täter gelten - auch wenn sie nachweislich selbst Gewalt durch ihre Partnerinnen erfahren mussten. Häusliche Gewalt hat kein Geschlecht.

Es ist zudem notwendig zu sehen, in welchem politischen Kontext diese Ankündigung der IGAF und 'Kinder ohne Rechte' erfolgt. Letzte Woche hat Bundesrätin Sommaruga bekannt gegeben, dass sie die seit langem überfällige Botschaft zur gemeinsamen elterlichen Sorge nicht verheirateter Eltern bis auf Weiteres nicht ans Parlament weiterleiten wird. Damit verletzt Sommaruga nicht nur die Schweizerische Bundesverfassung und die (für die Schweiz verbindliche) Europäische Menschenrechtskonvention, sondern auch die Spruchpraxis des Europäischen Gerichtshofes für die Menschenrechte. Sommaruga begeht damit einen perfiden Akt struktureller Gewalt gegen ledige / geschiedene Väter und deren Kinder. Es ist offensichtlich, dass deren elementare Rechte auf eine sinnstiftende Beziehung von einer feministischen Kamarilla in der Politik, Behörden und Gerichten mit Füssen getreten werden. Es kann deshalb nicht erstaunen, wenn sich einige betroffene Männer sich dies nicht mehr bieten lassen und zu Mitteln greifen, die wir bei allem Verständnis nicht unterstützen können.

 

Medienmitteilung 'Kinder ohne Rechte'

 

Pressemeldungen

http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/18-Frauenhaeusern-droht-Enttarnung-22479960

http://bazonline.ch/schweiz/standard/Antifeministen-wollen-Frauenhaeuser-enttarnen/story/20455476

Kommentare 

 
+4 #1 charles mosimann 2011-01-28 11:12
solche ansichten sind den holocaustleugnu ng gleichzustellen auch die ansicht wie die arbeitsweisse von frau somaruga müssen unbedingt boykotiert werden wen nötig mitels öffentlichem ungehorsam das heist nicht die frauenhauser beckanntgeben da sie sowiso keine
rechts stadtlichen titel besitzen sondern ein landesweiten grossaufruf Alimenten wie steuern nicht mehr zu bezahlen bis der unrechtsstadt über diktatorische bundesrätlichen machenschaften usw. sich distanzieren muss den sie arbeiten mitels prähistorischen gedankengut

grüsse charles mosimann
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