Weltweiter PAS-Gedenktag am 25. April
Dienstag, den 20. April 2010 um 13:57 Uhr
Am 25. April, der dieses Jahr auf einen Sonntag fällt, findet der internationale Gedenktag gegen die induzierte elterliche Entfremdung (engl. Parental Alienation Syndrome, PAS) statt. An diesem Tag wird der Tatsache gedacht, dass skrupellose Elternteile (in unseren Breiten vor allem Frauen) ihre Kinder zu Waffen in der Auseinandersetzung mit dem Expartner machen. Die Opfer solcher Machenschaften sind in erster Linie die betroffenen Kinder. Eine amerikanische NGO kämpft nun dafür, dass PAS als Krankheit anerkannt wird. Wir alle können sie dabei unterstützen. In der Schweiz wird PAS nicht nur tot geschwiegen, sondern von Experten und Gerichten sogar aktiv gefördert. Die Definition und Behandlung des PAS ist ein Stachel im Fleisch der faktisch herrschenden Ideologie, wonach ein Kind ein willenloses Herrschaftsobjekt von Frauen ist. Das Zürcher Obergericht sowie die angebliche Spezialistin Heidi Simoni vom Marie-Meierhofer-Institut gegen das Kind sehen im PAS lediglich ein von frustrierten Vätern erfundenes Instrument zur Bedrängung dieses Machtanspruchs. Den höchsten Preis für eine solche menschenverachtende Borniertheit zahlen in erster Linie die betroffenen Kinder. Sie entwickeln nicht selten Symptome, die mit jenen von sexuell missbrauchten Kindern vergleichbar sind.Um den betroffenen Kindern bei der Bewältigung der PAS-Folgen adäquat helfen zu können, stellt die Anerkennung des PAS als Krankheit den ersten wichtigen Schritt dar. Deshalb fordern viele Fachleute weltweit die Aufnahme des PAS in das DSM-V. Das DSM-V ist ein global anerkanntes Verzeichnis von psychischen Krankheiten und stellt die Grundlage für Kommunikation, Behandlung und Abrechnung dieser Krankheiten dar. Im heutigen Medizinbetrieb existiert eine Krankheit faktisch erst, wenn sie im DSM-V aufgeführt ist. Eine solche Anerkennung verbessert auch die Chancen der Betroffenen vor Gericht. Es wird nicht mehr so leicht sein, PAS und dessen Folgen ins Reich der Märchen zu verbannen.
Deshalb kämpft die amerikanische Väter-NGO 'Fathers & Families' für die Aufnahme des PAS ins DSM-V. Gemäss dem Leiter der zuständigen Arbeitsgruppe, dem Psychiater David J. Kupfer, stehen die Chancen für die Aufnahme weiterer Krankheiten ins DSM-V 'nicht so gut'. Dennoch setzen sich viele anerkannte Fachleute für eine Anerkennung des PAS als psychische Krankheit ein. Auch die betroffenen Kinder und Väter selbst können sich an die Vertreter der Arbeitsgruppe wenden und ihre Geschichte erzählen. Die Website von 'Fathers & Families' stellt auch einen Standardbrief bereit, mit dem sich auch weniger Schreibgewandte an die Zuständigen wenden können.
Wir unterstützen diese Aktion von ganzem Herzen und wünschen uns auch eine grosse Beteiligung von ausserhalb der USA. Es muss klar werden, dass PAS nicht nur ein an die US-Kultur gebundenes Phänomen ist, sondern überall dort auftritt, wo Elternteile ihre Kinder zu Waffen im Trennungskampf machen. Gerade die Schweiz ist diesbezüglich ein besonders krasses Beispiel dafür.
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