mannschafft am 1. internationalen Antifeminismus-Treffen
Freitag, den 17. September 2010 um 12:41 Uhr
Die Interessengemeinschaft Antifeminismus (IGAF) um ihren Gründer René Kuhn organisiert am 30. Oktober das erste internationale Antifeminismus-Treffen. Sie hat dazu auch mannschafft eingeladen, mit einem Referat daran mitzuwirken – was wir mit Freuden tun. Bereits heute hat das Treffen für aufgeregte Reaktionen gesorgt.
Die IGAF besteht seit April diesen Jahres und hat in den wenigen Monaten ihres Bestehens schon beträchtlichen Zulauf gehabt. Sie zählt bereits über 500 Mitglieder und konnte auf ihrer Website bereits über 115'000 Zugriffe verzeichnen. Sie hat sich den Kampf gegen den Feminismus auf ihre Fahnen geschrieben.
Treibende Kraft hinter der IGAF ist René Kuhn, von der SVP geschasster Luzerner Ex-Kantonsrat. Er ist Autor eines Buches, das vor Kurzem für Furore gesorgt hat, weil er die Schweizer Frauen als 'zu ungepflegt' bezeichnet hat. Nun haben Kuhn und seine Leute einen weiteren Schritt nach vorn gemacht und organisieren die erste Tagung zum Thema Antifeminismus - und dies in der Höhle des Löwen (oder eher der Löwin...), in Zürich, der Hochburg des feministischen Väterhasses. Dieser Anlass stösst auf reges Interesse; bereits haben sich gut 100 Personen dafür angemeldet, und für die Medien bis in die Westschweiz und ins Ausland ist das Thema ein gefundenes Fressen. Der Dachverband der Frauenorganisationen 'Alliance F' - ansonsten heillos zerstritten und kaum zu gemeinsamen Handeln fähig - hat bereits aufgeheult.
Das Antifeministen-Treffen hat bereits seinen ersten Skandal: Das Restaurant Waid in Zürich (das der Stadt gehört), in dem die Organisatoren Räumlichkeiten für die Tagung gemietet hatten, hat die Reservation einseitig und ohne Rücksprache mit den Veranstaltern gekündigt. Der Wirt der Waid hielt es für angebrachter, zuerst 'Radio 24' darüber zu informieren. Gründe für seinen Schritt hat er keine genannt, obwohl die Organisatoren zuvor bereits mehrere Gespräche mit ihm über Inhalt und Ablauf der Tagung mit ihm geführt hatten. Wir hoffen sehr, dass der Tagungsveranstalter den Wirt des Restaurants Waid für diesen Vertragsbruch - vor allem aber den Anschlag auf die Rede- und Versammlungsfreiheit - zur Rechenschaft zieht.
Dies zeigt, wie stark der feministische Meinungsterror in der Schweiz und besonders in Zürich ausgeprägt ist; solche Lokalkündigungen sind in der Schweiz lediglich von Veranstaltungen der rechtsradikalen Szene bekannt - nicht aber, wenn unbescholtene Bürger über aktuelle Probleme bei Scheidungs-, Unterhalts- und Sorgerechtsfragen diskutieren wollen. Diese offenkundige Verletzung der Rede-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit ist ein weiterer Beleg für den totalitären, menschenverachtenden Charakter der feministischen Ideologie - einer Ideologie, die Männer und Väter als Menschen zweiter Klasse abstempelt und ihnen elementare Menschenrechte wie den Kontakt zu den eigenen Kindern verweigert.
mannschafft ist deshalb der Einladung der IGAF gefolgt und wird an der Tagung mit einem Referat teilnehmen. mannschafft-Vorstandsmitglied Michael De Luigi wird einen Vortrag halten mit dem Titel 'Biedermann und die Brandstifter: Weshalb wir in der Schweiz das männerfeindlichste Familienrecht der Welt haben'.
Im Folgenden geht er darauf ein, weshalb er für mannschafft an dieser Tagung teilnimmt.
Die Aufgabe von mannschafft ist in erster Linie die Beratung und Begleitung von Männern in ihrer Trennungs- und Scheidungssituation. Warum nimmt mannschafft an einer Tagung teil, bei der es um Feminismus geht?
In unserem Beratungsalltag können wir jeden Tag erleben, wie einseitig und diskriminierend Praxis und Gesetz im Familienbereich sind. Männer und Väter werden von Gerichten und Behörden systematisch diskriminiert - selbst dort, wo sie die 'besseren' Elternteile sind und sich hauptsächlich um die Kinderbetreuung gekümmert haben. mannschafft kämpft seit langem auch für die Verbesserung der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, damit Männer und Väter trotz Trennung oder Scheidung würdevoll weiterleben und den Kontakt zu ihren Kindern bewahren können. Dabei sind es nicht einmal die Männer und Väter, die den höchsten Preis für die faktische Apartheid im (Familien-)recht bezahlen sondern, deren Kinder.
Was hat das gängige Scheidungsunrecht mit dem Feminismus zu tun?
Um die Situation der Männer und Väter in der Schweiz verbessern zu können, müssen wir die Ursachen für deren heutige staatlich und medial zelebrierte Abwertung und Geringschätzung verstehen. Ein wesentlicher (wenn auch nicht alleiniger) Auslöser für die Behandlung von Vätern als Menschen zweiter Klasse ist der Feminismus. Die Auseinandersetzung mit dem Feminismus als einer aggressiven, pathologisch egoistischen und totalitären Ideologie ist deshalb Pflicht - dies umso mehr, als sich mit Jacqueline Fehr eine erbitterte Hasspredigerin gegen Männer anschickt, Bundesrätin zu werden.
Worum geht es im Vortrag?
Im Vortrag möchte ich auf die Tatsache hinweisen, dass die Feministen es zwar geschafft haben, wichtige Schlüsselstellen im Staat und bei den Leitmedien zu unterwandern. Trotz ihres Einflusses stellen die Feministen in der Schweiz jedoch nicht die Mehrheit der Bevölkerung - in Gegenteil. Der überwiegende Teil der Bevölkerung lehnt die extremistischen Hassparolen der Feministen ab. Hier liegt offensichtlich ein Widerspruch vor: Die Feministen sitzen zwar an den Schalthebeln der Macht und können von dort aus einen grossen Teil der Bevölkerung unterdrücken, haben aber keine Mehrheit im Volk, die sie trägt. Die Ironie daran ist, dass der Feminismus selbst frauenfeindlich ist. Er ersetzt das patriachalische Ideal von der Frau als Heimchen am Herd durch das Wunschbild der Manager-Frau, die die Männer nach ihrer Pfeife tanzen lässt. Dass sich die meisten Frauen in diesem Ideal gar nicht wiederfinden, sondern (genau so vie viele wie Männer) Beruf und Familie kombinieren wollen, interessiert Feministen gar nicht. Wie eine solche Ideologie dennoch etablieren kann, möchte ich in meinem Referat ausleuchten.
Wer sich für das Thema 'Antifeminismus' interessiert, ist herzlich zur Tagung am 30. Oktober eingeladen. Als Tagungsort haben die Organisatoren neu den spektakulären 'Giardino verde' in Uitikon/Waldegg festgelegt.
Programm und Anmeldung zum 1. Internationalen Antifeminismus-Treffen am 30. Oktober 2010
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organisiert von mannschafft