Am 3. Dezember kommen die Blauen Samichläuse

Fortschritte sind da, es bleibt jedoch ein langer Weg, die gemeinsame Elternschaft in der schweizerischen Politik und Gesellschaft zu verankern. Deshalb gehen auch in diesem Jahr wieder die blauen Samichläuse auf die Strasse.

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Die Blauen Samichläuse beginnen, zu einer schweizweiten Institution zu werden. Aus Anlass des Menschenrechtstages, der jeweils am 10. Dezember begangen wird, haben wir vor drei Jahren zum ersten Mal die Blauen Samichläuse auf die Strassen von Zürich geschickt. Sie sollen die Bevölkerung darauf aufmerksam machen, dass auch in der Schweiz die Menschenrechte verletzt werden – insbesondere jene von Kindern und ihren getrennten oder geschiedenen Vätern. Die Schweiz ist das letzte sich zivilisiert nennende Land, welche getrennte und geschiedene Väter als Menschen zweiter Klasse behandelt und ihnen die in der Europäischen Menschenrechtskonvention verankerten Rechte wie das Recht auf ein Familienleben, das Recht auf ein faires Verfahren sowie das Recht, nicht diskriminiert zu werden konsequent versagt. Auch die eben vorgeschlagene Gesetzesrevision würde daran faktisch wenig ändern. Väter hätten dann zwar auf dem Papier die gleichen Rechte. In der gelebten Wirklichkeit hätten sie ähnlich wenig zu bestellen wie heute: Behörden und Gerichte könnten ihnen nach Gutdünken die Beziehung zu ihren Kindern weiterhin verweigern.

Auch dieses Jahr wieder sind die Blauen Samichläuse von mannschafft Teil einer schweizweiten koordinierten Aktion: Von Genf bis St. Gallen, von Basel bis Bellinzona werden in zahlreichen Schweizer Städten am 3. Dezember die Blauen Samichläuse anzutreffen sein. Dass es so weit gekommen ist, liegt zu einem grossen Teil am Engagement von mannschafft-Präsident Michel Craman. Er hat sein Herzblut darauf verwendet, alle teilnehmenden Gruppierungen aus der ganzen Schweiz unter einen Hut zu bringen sie zu einem einheitlichen Auftritt zu bewegen. Mit einem flächendeckenden und einheitlichen Auftritt haben die Samichläuse auch die Chance, auf der nationalen Bühne wahrgenommen zu werden und unser Anliegen bei einer breiten Öffentlichkeit zu platzieren.

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