Standpunkte

In dieser Rubrik lesen Sie Stellungnahmen, Ideen, Kritiken von mannschafft-Mitgliedern oder anderen, deren Meinung wir für wichtig halten. Die Beiträge sind persönlicher Natur und brauchen sich nicht mit den Auffassungen des Vereins oder von dessen Vorstand zu decken. 

Kopf an Kopf zum Vorentwurf des Revidierten Unterhaltsrechts

Sonntag, den 22. Juli 2012 um 23:23 Uhr

In einer losen Folge wollen wir hier eine Reihe von Beiträgen starten, in denen zwei Vereinsmitglieder mit ihren – möglicherweise, aber nicht immer – unterschiedlichen Meinungen zu relevanten Sachthemen auf einander prallen. Als erstes haben wir uns den Vorentwurf des Bundesrates zum revidierten Unterhaltsrecht ausgesucht, der mit grossem Trara kürzlich von Bundesrätin Sommaruga vorgestellt wurde.

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Offener Brief an Migroszeitung Chefredakteur Hans Schneeberger

Samstag, den 21. Juli 2012 um 13:11 Uhr

Die Migroszeitung hat sich dankenswerterweise Familienthemen angenommen, die vielleicht nicht so in die locker leichte Werbewelt einer Kundenzeitung eines Grossverteilers wie der Migros passen. Das Engagement der Migros für die Famile, Stichwort: famigros, ist aber wirklich lobenswert. Beim Beitrag zum vorgestellten Vorerntwurf zur Revision des Unterhaltrechts sitzen aber Chefredakteur Schneeberger und vermutlich seine Kollegen der Pressemitteilung des Bundesrats auf, dass es dabei um Vorteile für das Kind und eine gerechte, faire Lastenteilung handle. Wir vermuten, niemand hat auch nur ein Blick in den Gesetzesentwurf geworfen!

Hier ein offener Brief unseres Hanspeter Küpfer, der sich mit dem Gesetzesentwurf auseinander gesetzt hat.

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Standpunkt: Aufgeblasene Lohndiskriminierung

Samstag, den 14. Juli 2012 um 10:55 Uhr

Lohndiskriminierung von Frauen ist zu verurteilen


Wir lehnen Lohndiskriminierung von Frauen selbstverständlich ab. Sie ist durch nichts zu rechtfertigen. Soweit eine solche Diskriminierung noch vorliegen sollte, wäre sie sofort zu beheben. Auch wenn allenfalls bestehende Lohnunterschiede im Mittel kleiner sind, als oft wider besseren Wissens behauptet wird. Gerade dieser Aspekt soll aber im Folgenden beleuchtet werden. Wir lehnen billige Feminisimuspropaganda mit falschen Zahlen genauso ab wie Lohndiskriminierung von Frauen.

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Alissa im Sommaruga-Land — ein Schweizer Märchen für Erwachsene

Samstag, den 14. Juli 2012 um 10:02 Uhr

Alissa im Sommaruga-Land* — ein Schweizer Märchen für Erwachsene

Die Kinder sind heute ganz aufgeregt. Max hat im Fernsehen mitgekriegt, dass Königin Sommaruga sich dafür einsetzen will, dass es den Kindern besser geht.
Alissa (seine Freundin): Cool, sonst denken die dort oben doch nie an uns!

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Leserkommentar zur Pressemitteilung des Bundes vom 29.6.12

Samstag, den 30. Juni 2012 um 11:48 Uhr

Endlich ein Lebenszeichen der Agenda Gemeinsames Sorgerecht im Regelfall! Die parlamentarischen Abläufe sind manchmal so intransparent, die Zeichen und Verlautbarungen der verschiedenen Akteure oft so widersprüchlich und die Mühlen des Parlamentes so langsam, dass man verzweifeln könnte in seiner Hoffnung, dass das Gesetz bald in Kraft treten möge.

Per Pressemitteilung des Schweizer Parlaments berichtet der Parlamentsdienst über die Sitzung der Kommission für Rechtsfragen des Nationalrates am 28. und 29. Juni 2012, auf deren Agenda zuoberst der Gesetzentwurf zur gemeinsamen elterlichen Sorge als Regelfall stand.

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Neuer Gesetzentwurf: Der Berg hat eine Maus geboren

Donnerstag, den 24. November 2011 um 00:15 Uhr

Nach einer ersten Lektüre des am 18.11.2011 vom Bundesrat vorgestellten zweiten Gesetzentwurfes zur Einführung der gemeinsamen elterlichen Sorge als Regelfall überwiegt die Enttäuschung: Der Berg hat eine Maus geboren. Lange wurde er verzögert und noch länger erwartet, doch das Resultat ist kraftlos, saftlos, mutlos. Der Entwurf regelt nur das Unerlässliche - die offene Diskriminierung von ledigen und geschiedenen Vätern als flagranter Verstoss gegen die Europäische Menschenrechtskonvention und die Bundesverfassung lässt sich nicht mehr länger unter den Teppich kehren. Ansonsten haben die kinder- und väterfeindlichen Kräfte auf der ganzen Linie gesiegt.

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Die Berufsfeministin tritt ab

Sonntag, den 13. März 2011 um 21:33 Uhr

von Michel Craman, Präsident mannschafft

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