Es gibt kleine Lügen, es gibt grosse Lügen, und es gibt Kampagnen gegen Häusliche Gewalt
Donnerstag, den 26. November 2009 um 11:04 Uhr
Es ist eine Tatsache, dass der aggressive, Männer und Väter hassende Feminismus den Staat unterwandert hat und mit Steuergeldern einen Krieg gegen einen Teil der eigenen Bevölkerung führt. Ein Beispiel dazu sind die Millionen kostenden Kampagnen, mit denen jedes Jahr in der Weihnachtszeit in jedem Tram und in jedem Bus der Stadt Zürich gegen Männer gehetzt wird. Ein weiteres Beispiel ist die aktuelle Aktion 16 Tage gegen Gewalt an Frauen", die von prominenten Politikerinnen wie Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf protegiert wird. Ihre Botschaft: Häusliche Gewalt ist männlich. Dagegen wehrt sich nun Daniel Neuhaus, Fachmann für Häusliche Gewalt gegen Männer in einem Mail an die Bundesrätin:
Geschätzte Frau Bundesrätin,
die 16-tägige Aktion gegen Gewalt an Frauen empfinde ich als äusserst einseitig und ist radikal auf Frauenschutz getrimmt, männliche Opfer werden ignoriert.
Ich spreche als Fachmann von häuslicher Gewalt gegen Männer und Webmaster von www.mann-als-opfer.com. In der Männerforschung über häusliche Gewalt geht man von einer Parität der Gewaltausübung aus bei leichtem Überhang der Gewalttätigkeiten der Frauen. Diese Tatsachen sind schon seit Jahrzehnten bekannt, angefangen mit der Gründerin des ersten Frauenhauses nach dem zweiten Weltkrieg in London, Erin Pizzey. Sie stellte fest, dass von den ersten 100 Bewohnerinnen 62 mindestens so gewalttätig waren wie ihre Partner. Zahlreiche Studien und Befragungen stützten diese Aussage, jedoch werden diese Fakten von den Politikern ignoriert oder unterdrückt. Diese Art Politik zu betreiben hat nichts mit Gewaltschutz zu tun, sie ist schlicht und ergreifend männerfeindlich!
In den Jahren 2006 und 2007 war ich an etlichen Veranstaltungen über häusliche Gewalt. Die Besucher der Seminare bestanden z.B. aus Polizeibeamten, Pädagogen, Psychologen etc. Gewalt gegen Männer wurde nur am Rande während ein paar Sekunden erwähnt, wobei der/die Referent/in nicht einmal in der Lage war, die korrekten Zahlen zu präsentieren! Bezahlt werden solche Veranstaltungen mit Steuergeldern, Steuergelder die mehrheitlich von Männern stammen aber nicht für Männer und Kinder in Not eingesetzt werden. Es braucht nicht viel Fantasie um zu sehen, dass auch in diesem Fall Männer ökonomisch diskriminiert werden.
Es ist sonderbar, dass den Politikern nicht die Opferrate 2008 der Männer von 24% im Kanton Zürich oder 39% im Kanton St. Gallen aufgefallen sind. Sind die St. Gallerinnen temperamentvoller als die Aargauerinnen, wo die ausgewiesene Opferrate 7% beträgt? Ab 2007 werden in der Kriminalstatistik vom Kanton Zug die Täter und Opfer nicht mehr geschlechtsspezifisch aufgeführt, dort betrug die Opferrate der Männer 2006 19%. Was soll das, will man hier etwas vertuschen?
Hier ein Zitat von KRISTA, Kriminalstatistik des Kantons Zürich 2008: "Der Anteil der weiblichen Personen unter den Opfern von häuslicher Gewalt ist mit rund 76% wiederum hoch (Vorjahr: 75%). Unter den tatverdächtigen Personen sind rund 80% männlich (Vorjahr: 77%)". Fällt Ihnen etwas auf? Waseliwas ist es? Natürlich! Es werden keine weibliche Tatverdächtige noch werden männliche Opfer wörtlich erwähnt! Ich frage mich, wer formuliert so etwas?
Hier noch einen Blick über den Tellerrand nach Deutschland. Die Väterstudie von 2005 von Prof. Dr. Gerhard Amendt fragte nach "Handgreiflichkeiten" im Kontext Trennung und Scheidung und wer damit angefangen hat. Das Ergebnis lautet wie folgt:
- Die Partnerin hat begonnen, 60%
- Ich habe begonnen, 23%
- Wir beide, 17%
Haben Sie noch Fragen? Dann lesen Sie doch diese Studie selbst!
Es stösst mir ausgesprochen sauer auf, dass männliche Opfer gegen weibliche Opfer in der Schweiz gegeneinander ausgespielt werden, darum wende ich mich an Sie.
Mit freundlichen Grüssen
Daniel Neuhaus, Schweiz
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