'Der Feminismus wird sterben'
Dienstag, den 20. April 2010 um 13:01 Uhr
Dies ist die These des prominenten Soziologen und Familienforschers Gerhart Amendt. In einem ausführlichen Interview mit der 'Weltwoche' beschreibt er das Elend des institutionalisierten Feminismus und prophezeit ihm den baldigen Untergang. Amendt, als prominenter Vertreter der 68er-Generation ehemals an der Speerspitze des gesellschaftlichen Wandels beobachtet bei den Jungen von heute einen entspannten Umgang mit der Geschlechterfrage.
Die gegenwärtige Form des Feminismus, wie er sich in den staatlichen
Institutionen breit gemacht hat, ist mit den ursprünglichen Zielen der
Frauenbewegung kaum zu vergleichen. Obwohl Amendt diese Spielart der
angeblichen Vertreter von Frauenanliegen als den 'gescheiterten Teil
des Feminismus' bezeichnet, ist er äusserst einflussreich. Er
parasitiert bei zahllosen Gleichstellungsbüros und -kommissionen und
hat es sogar zu einer eigenen Gerichtsbarkeit gebracht. Doch ein
einfaches Beispiel zeigt, dass der institutionalisierte Teil des
Feminismus weit von den eigentlichen Zielen der Bewegung entfernt hat
und seine eigenen, soziopathischen Ziele verfolgt.
Ein wesentliches Ziel der Frauenbewegung war es, für Männer und Frauen
gleiche Löhne für gleiche Arbeit durchzusetzen. Davon sind wir auch
heute noch trotz der Hunderten von Millionen für Gleichstellungsbüros
noch weit entfernt. Wenn wir uns jedoch fragen, weshalb das so ist,
stellen wir schnell fest, dass es der institutionalisierte Feminismus
selbst ist, der dafür verantwortlich ist.
Es ist uns allen bis zur Übelkeit bekannt, dass gerade der
institutionalisierte Feminismus am meisten gegen die tatsächliche
Gleichstellung von Vätern und Müttern bei einer Trennung und Scheidung
kämpft.Für diese Leute sind Kinder ein Herrschaftsobjekt von Frauen und
sie zögern keine Sekunde, Kinder als Waffe im Geschlechterkampf
einzusetzen. Dies ist eine Form des Missbrauchs von Kindern, denen mit
dem faktischen Entzug der Vaterbeziehung langfristig ähnliche Schäden
wie durch einen sexuellen Missbrauch angetan werden. Darüber hinaus
zementiert eine solche Einstellung die Rolle der Mutter als
Verantwortliche für die Kinderbetreuung in der Gesellschaft. Die Folge
davon ist, dass diese Tatsache sich statistisch zulasten der
Berufschancen von Frauen im gebärfähigen Alter auswirkt. Wenn
Arbeitgeber damit rechnen müssen, dass eine jüngere Frau wegen der
Kinderaufzucht mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit aus dem
Erwerbsleben aussteigt, schlägt sich dies als Risikoprämie in einem
tieferen Lohn nieder. Wären die Rollen bei der Kindererziehung gleich
verteilt, gäbe es keinen Grund für eine Benachteiligung aufgrund des
Geschlechtes.
Wir sehen also, dass die Feministen nicht das Wohlergehen der Frauen
(und erst recht nicht jenes von Kindern) am Herzen haben, sondern die
Sicherung ihrer eigenen Macht- und Einkommensposition. Zuerst
verhindern die Feministen selbst aktiv, nachhaltig und gezielt die
Gleichstellung. Damit haben sie die angebliche Legitimation für ihr
Dasein und das Verpulvern von vielen Steuermillionen in unsäglichen und
nutzlosen Gleichstellungsaktionen.
Wer mehr über das tatsächliche Funktionieren des Feminismus wissen
will, kann dies auch bei George Orwell nachlesen. Seine Hauptwerke 'Die
Farm der Tiere' und '1984' lesen sich als faszinierende Beschreibungen
des real existierenden Feminismus. Zu dieser totalitären Bewegung
passen auch die Morddrohungen, mit denen militante Feministen ihre
Kritiker mundtot machen wollen. Einer davon ist Gerhard Amendt, dessen
Aussagen das ganze Elend des institutionalisierten Feminismus und
seiner Gläubigen offenbaren. Es bleibt nur zu hoffen, dass die
Gesellschaft diese soziopathische und menschen- (auch frauen-)feindliche
Ideologie möglichst rasch überwindet und sich aus deren Würgegriff
befreit.
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