'Der Feminismus wird sterben'

Dies ist die These des prominenten Soziologen und Familienforschers Gerhart Amendt. In einem ausführlichen Interview mit der 'Weltwoche' beschreibt er das Elend des institutionalisierten Feminismus und prophezeit ihm den baldigen Untergang. Amendt, als prominenter Vertreter der 68er-Generation ehemals an der Speerspitze des gesellschaftlichen Wandels beobachtet bei den Jungen von heute einen entspannten Umgang mit der Geschlechterfrage.

Die gegenwärtige Form des Feminismus, wie er sich in den staatlichen Institutionen breit gemacht hat, ist mit den ursprünglichen Zielen der Frauenbewegung kaum zu vergleichen. Obwohl Amendt diese Spielart der angeblichen Vertreter von Frauenanliegen als den 'gescheiterten Teil des Feminismus' bezeichnet, ist er äusserst einflussreich. Er parasitiert bei zahllosen Gleichstellungsbüros und -kommissionen und hat es sogar zu einer eigenen Gerichtsbarkeit gebracht. Doch ein einfaches Beispiel zeigt, dass der institutionalisierte Teil des Feminismus weit von den eigentlichen Zielen der Bewegung entfernt hat und seine eigenen, soziopathischen Ziele verfolgt.

Ein wesentliches Ziel der Frauenbewegung war es, für Männer und Frauen gleiche Löhne für gleiche Arbeit durchzusetzen. Davon sind wir auch heute noch trotz der Hunderten von Millionen für Gleichstellungsbüros noch weit entfernt. Wenn wir uns jedoch fragen, weshalb das so ist, stellen wir schnell fest, dass es der institutionalisierte Feminismus selbst ist, der dafür verantwortlich ist.

Es ist uns allen bis zur Übelkeit bekannt, dass gerade der institutionalisierte Feminismus am meisten gegen die tatsächliche Gleichstellung von Vätern und Müttern bei einer Trennung und Scheidung kämpft.Für diese Leute sind Kinder ein Herrschaftsobjekt von Frauen und sie zögern keine Sekunde, Kinder als Waffe im Geschlechterkampf einzusetzen. Dies ist eine Form des Missbrauchs von Kindern, denen mit dem faktischen Entzug der Vaterbeziehung langfristig ähnliche Schäden wie durch einen sexuellen Missbrauch angetan werden. Darüber hinaus zementiert eine solche Einstellung die Rolle der Mutter als Verantwortliche für die Kinderbetreuung in der Gesellschaft. Die Folge davon ist, dass diese Tatsache sich statistisch zulasten der Berufschancen von Frauen im gebärfähigen Alter auswirkt. Wenn Arbeitgeber damit rechnen müssen, dass eine jüngere Frau wegen der Kinderaufzucht mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit aus dem Erwerbsleben aussteigt, schlägt sich dies als Risikoprämie in einem tieferen Lohn nieder. Wären die Rollen bei der Kindererziehung gleich verteilt, gäbe es keinen Grund für eine Benachteiligung aufgrund des Geschlechtes.

Wir sehen also, dass die Feministen nicht das Wohlergehen der Frauen (und erst recht nicht jenes von Kindern) am Herzen haben, sondern die Sicherung ihrer eigenen Macht- und Einkommensposition. Zuerst verhindern die Feministen selbst aktiv, nachhaltig und gezielt die Gleichstellung. Damit haben sie die angebliche Legitimation für ihr Dasein und das Verpulvern von vielen Steuermillionen in unsäglichen und nutzlosen Gleichstellungsaktionen.

Wer mehr über das tatsächliche Funktionieren des Feminismus wissen will, kann dies auch bei George Orwell nachlesen. Seine Hauptwerke 'Die Farm der Tiere' und '1984' lesen sich als faszinierende Beschreibungen des real existierenden Feminismus. Zu dieser totalitären Bewegung passen auch die Morddrohungen, mit denen militante Feministen ihre Kritiker mundtot machen wollen. Einer davon ist Gerhard Amendt, dessen Aussagen das ganze Elend des institutionalisierten Feminismus und seiner Gläubigen offenbaren. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Gesellschaft diese soziopathische und menschen- (auch frauen-)feindliche Ideologie möglichst rasch überwindet und sich aus deren Würgegriff befreit.

Interview Weltwoche

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