Die Berufsfeministin tritt ab

von Michel Craman, Präsident mannschafft

Für Frauen gibt es viel zu feiern. Für Männer nur, dass Irène Meier sich nun endlich verabschiedet. Wenn sie sich über eine angebliche Paranoia der armen Kerle der Männerorganisationen mokiert, die Gerichte als feministisch empfinden, so stellt sie der Inbegriff dessen dar, was die antifeministische Welle ausgelöst hat: Arroganz, Selbstgerechtigkeit und Abgehobenheit.

Wir von der Väterseite haben keine Paranoia. Wir stellen einfach fest, dass unsere Scheidungsindustrie feministisch durchtränkt ist. Wir stellen fest, dass Kinder und Väter im Streitfall zu Spielbällen der Mütter geworden sind. Wer es nicht glaubt, liest das in den tausenden von Briefen von Frauen und Männern nach, die deren Pflastersteine an Frau Bundesrätin Sommaruga begleiten (www.schickenstei.ch).

Wir sind überzeugt, dass das Gespräch über die festgefahrenen Fronten hinweg nötig ist. Nötig vor allem unseren Kindern zuliebe. Nicht so Irène Meier. Sie hat Gespräche mit uns abgelehnt. Gespräche, die die Medien vorgeschlagen hatten, und zu denen wir sie ausdrücklich eingeladen hatten. Sie war daran schlicht nicht interessiert. Irène Meier redet sich ins Feuer? Zuhören kann und wollte sie aber nicht. Auch bezüglich gemeinsamer elterlicher Sorge hatte sie längst ablehnend Position bezogen. Dafür wird sie nun im Tages-Anzeiger auf fast einer ganzen Seite gefeiert...

Ist Feminismus zur Staatsreligion geworden?

Kommentare 

 
+1 #1 David Brunner 2011-05-22 12:48
Leider wehrt sich offenbar auch die Nachfolgerin Anwältin Andrea Gisler undifferenziert und unverhohlen für den Erhalt der Vormachtstellun g der Mutter.

blog.tagesanzeiger.ch/.../...
Zitieren
 

Kommentar schreiben

Sie können hier Ihren Kommentar zum Artikel eingeben. Wählen Sie bitte eine korrekte Ausdrucksweise.


Sicherheitscode
Aktualisieren