Neuer Gesetzentwurf: Der Berg hat eine Maus geboren

Nach einer ersten Lektüre des am 18.11.2011 vom Bundesrat vorgestellten zweiten Gesetzentwurfes zur Einführung der gemeinsamen elterlichen Sorge als Regelfall überwiegt die Enttäuschung: Der Berg hat eine Maus geboren. Lange wurde er verzögert und noch länger erwartet, doch das Resultat ist kraftlos, saftlos, mutlos. Der Entwurf regelt nur das Unerlässliche - die offene Diskriminierung von ledigen und geschiedenen Vätern als flagranter Verstoss gegen die Europäische Menschenrechtskonvention und die Bundesverfassung lässt sich nicht mehr länger unter den Teppich kehren. Ansonsten haben die kinder- und väterfeindlichen Kräfte auf der ganzen Linie gesiegt.

Eine erste Stellungnahme zum Gesetzentwurf haben wir in unserem Newsletter abgegeben:

http://www.mannschafft.ch/aktuelles/newsletter/613-gemeinsame-elterliche-sorge-nur-ein-kleiner-schritt-nach-vorn

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