Ex-Kickboxer Stefan Angehrn: 'Im Endeffekt geht es nur um Ego-Probleme'

Ex-Kickboxer Stefan Angehrn erzählt anlässlich der mannschafft-Medienkonferenz aus seinem Leben: 'Ich lernte meine Ex-Frau vor 20 Jahren kennen. Wir haben zusammen 4 Kinder, welche heute 27 (sie hat diesen als 7-Jährigen in unsere Beziehung gebracht), 17, 15 und 11 Jahre alt sind. Bei uns war es sehr laut, wir haben offen kommuniziert. Viele Eltern leben ebenso im Streit, trennen sich aber nicht. Ich glaube nicht, dass dies ideal ist. Wir stehen nun einfach dazu, dass es zwischen uns aus ist. Unsere Kinder forderten bei der Trennung von Beginn weg, dass wir beide für sie da bleiben.

Heute lebt wir als getrennte Eltern im gleichen Haus: meine Frau im obersten Stock, ich mit den Kindern im mittleren und tagsüber sind wir im Erdgeschoss. Wir essen zusammen und gehen als Familie alle zusammen in die Ferien.
Bei der Trennung arbeitete ich zum Glück zuhause. Sonst wäre es vielleicht auch mir passiert, dass ich entsorgt werde.
Dies ist eine häufige Kurzschluss-Reaktion vieler Mütter. Denn heute dürfen Mütter alles machen, sie müssen es nicht einmal begründen: So können sie zum Beispiel an das andere Ende der Schweiz ziehen. Und sie können den Vater fertigmachen.
Im Endeffekt geht es nur Ego-Probleme, in der Regel Rachegefühle. Im Interesse der Kinder sollten die Eltern darüber stehen.
Irgendwie sollten Menschenschulungen angeboten werden. Und Kinder sollten mehr ernst genommen werden.

Auf JournalistInnen-Fragen:
Ist es für Ihre Kinder nicht eigenartig, dass sie die Eltern keine Zärtlichkeiten austauschen sehen?

Ist es ideal, wenn die Eltern den Kindern Harmonie vorspielen? Ich denke Kinder merken dies.
Und bis zur Trennung gab es ja nicht nur Streit.
Unsere Kinder wissen aber, dass heute andere Regeln gelten.