| Erfolgreiche Abwehr von missbräuchlich unterstelltem Missbrauch |
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| Montag, den 18. Juni 2007 um 17:51 Uhr |
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Angefangen
hat alles mit dem wohl grössten Schock meines Lebens: Ich war auf der Autobahn
unterwegs, als mir meine dreijährige Tochter Melanie plötzlich erzählte, sie
sei mit Mami bei einer Frau gewesen, und Mami habe von ihr verlangt, dass sie
dieser sage, Papi hätte ihr weh getan.
Nach und nach fand ich dann stückchenweise heraus, was gelaufen war: meine Ex-Partnerin hatte mich bei einem Kinderarzt, sowie bei zwei Kinderschutzgruppen angeschwärzt, ich würde die älteste unserer drei Töchter sexuell missbrauchen. Das lange Befürchtete war also eingetreten, meine Noch-Frau hatte zur letzten und schmutzigsten Waffe in ihrem, mir wortwörtlich erklärten, Scheidungskrieg gegriffen, dem Missbrauch des sexuellen Missbrauchs. In Gesprächen mit Verwandten, Freunden und mannschafft-Mitgliedern wurde mir bald klar, dass die Mädchen und ich völlig dem guten Willen der Kinderschutzgruppen ausgeliefert waren: Es ist einfach, die Aussagen eines Vaters konsequent zu verdrehen und ihm schmutzige Absichten zu unterstellen! Je nachdem, ob Behörden bereit wären, das Wohl der Kinder effektiv zu wahren, oder ob sie mich der Einfachheit halber isolieren wollten, würden sie also den Kindern und mir am Ende weiterhin gestatten, uns häufig zu sehen, oder würden mich kaltstellen und ihnen den Vater wegnehmen. Ich musste mich also entscheiden: Wollte ich weitere verunglimpfende Demütigungen in Kauf nehmen, d. h. jetzt aufgeben und damit die Ausgrenzung stillschweigend tolerieren, oder wollte ich mit klaren Worten für die Kinder kämpfen, selbst wenn ich dabei riskieren musste, vielleicht alles, selbst meinen guten Ruf, zu verlieren? Dieser Krieg sei bereits verloren, hörte ich von vielen Seiten, und nur wenige meinten, ich dürfe jetzt nicht aufgeben. Je länger ich diesen Entscheid vor mir her schob, desto mehr reifte in mir jedoch der Entschluss, dass ich meine Töchter weder im Stich lassen wollte noch konnte. Die nächsten Tage bestürmte ich die involvierten Ärzte und Amtstellen. Ich verlangte, detailliert über die gegen mich geäusserten Anschuldigungen und die daraufhin unternommenen Abklärungen informiert zu werden. Zudem drängte ich auf eine von der Kinderschutzärztin zu moderierende Aussprache zwischen der Kindsmutter (so wird meine Ex-Partnerin in der Amtsprache bezeichnet) und mir. Natürlich wurde ich nicht überall freundlich und hilfsbereit empfangen: Das Stadtzürcher Amt für Jugend- und Sozialhilfe fand, ich solle die Kinder am besten nie mehr zu Besuch nehmen, solange dies nicht geklärt sei (als ob ich als Vater per se eine Gefahr für die Kinder wäre); der Kinderarzt wollte, «angesichts der massiven Verleumdungen», am liebsten nicht mit mir sprechen. Offensichtlich hatte er den Hintergrund der Geschichte richtig erkannt, empfahl aber nur, dass wir Eltern dies alles miteinander besprechen müssten. Das half mir nicht weiter, denn die Mutter der Kinder verweigerte detaillierte Angaben. Die Kinderschutzgruppe Zürich zeigte sich gar als reine Mütterschutzgruppe, war es ihr doch egal, ob unsere Kinder von ihrer Mutter instrumentalisiert und allenfalls traumatisiert wurden. Unter falscher Flagge agierende Sozialarbeiterinnen und Ärztinnen sind nicht bereit, sich die Frage, ob allenfalls der Missbrauchsvorwurf als Waffe missbraucht wird, überhaupt zu stellen und weigern sich konsequent, den Vater über die Vorwürfe zu informieren. Es erwies sich als Glücksfall, dass meine Frau dann in den Kanton Bern umzog. Die dortige Kinderschutzgruppe freute sich über meine Kontaktaufnahme und war sofort bereit, mich anzuhören und mich eingehend über die geäusserten Anschuldigungen, getätigten Untersuchungen und Befragungen zu informieren. Dabei habe ich meine Ex-Partnerin nicht angeschwärzt, sondern argumentierte immer aus Sicht des Kindeswohls: Wie gut wir es zusammen hätten und dass ich die Kinder davor schützen wolle, in solche Schlammschlachten hineingezogen zu werden. Die moderierte Aussprache konnte dann zwar von meiner Ex-Partnerin noch gut einen Monat hinausgeschoben werden, schlussendlich musste sie sich dem Druck der Kinderschutzoberärztin beugen und antraben. Dabei erhob sie zwar noch neue Anschuldigungen, widersprach sich aber auch immer wieder. Vor allem aber hatte sie nicht verstanden, dass es im Gespräch um das Wohl der Kinder gehen sollte, und nicht darum, was für eine «gute» Mutter sie doch sei und was man mir als Mann alles unterstellen könnte. «Ich glaube Ihnen!», wandte sich eine der Frauen im Gespräch voller Überzeugung an mich, um dann nach einer Pause, noch zu meiner Ex-Partnerin gewandt, gepresst anzufügen: «Ihnen glaube ich natürlich auch!». Zum Schluss wurde trotzdem klar, dass es im Leben meiner Ex-Partnerin und in ihren Aussagen nicht um das Wohl der Kinder, sondern um ihre eigenen Interessen (als Unterhaltsberechtigte) ging. Die Kinderschutzärztinnen sahen keine Notwendigkeit, mir ohne Beweise für die Behauptungen meiner Ex-Partnerin, die Mädchen sofort zu entziehen. Dies obwohl in solchen Fällen gegen einen Mann oft keine Beweise als notwendig erachtet werden und ein begründeter Verdacht häufig genügt. Zudem rangen sie der Mutter unserer Kinder immerhin das klare Versprechen ab, in dieser Angelegenheit nichts Weiteres zu unternehmen. Weiter schlugen sie, zur Abarbeitung unserer Konflikte, nachdrücklich weitere Aussprachen vor und anerboten sich, diese wieder zu leiten. Trotz neuerlicher Verzögerungsversuche seitens meiner Ex-Partnerin, wurde der nächste Termin auf die folgende Woche vereinbart und meinem Wunsch entsprochen, die Aussprache auf den Tag meines wöchentlichen Besuchsnachmittags zu legen. Jetzt blicke ich zuversichtlich in die Zukunft, denn die Kinder und ich können nur noch gewinnen: Entweder benimmt sich ihre Mutter anständig und unsere Vater-Kind-Beziehung kann ungestört weiter wachsen bis die Kinder sich eventuell mal klar äussern werden, dass Sie bei mir leben wollen, oder aber meine Ex-Partnerin kann der Versuchung einer weiteren Intrige nicht widerstehen, womit dann klar würde, dass die Kinderschutzgruppe handeln «müsste».
Hier meine Empfehlungen für Väter, die solch unbegründeten Anschuldigungen ausgesetzt sind: Es scheint mir wichtig, mit den Kindern über ihren Alltag zu sprechen. Wenn ihr dafür Interesse zeigt, schafft ihr ein Vertrauensverhältnis, dank welchem ihr eventuell rechtzeitig von allenfalls geplanten Intrigen erfahrt. Versteckt euch nicht vor den Amtsstellen! Ich empfehle aktiv auf diese zu zugehen und das Gespräch zu suchen. Nur so werdet ihr als konstruktiv, kooperativ und um das Wohl der Kinder besorgt wahrgenommen. Wer es schafft, sich zu kontrollieren und nicht einfach über seine Ex- Partnerin herzuziehen, sondern allenfalls deren Glaubwürdigkeit in Frage zu stellen und im Übrigen konsequent für das Kindeswohl plädiert, hat Chancen, den Spiess umzudrehen: Die Kinderschutzbehörde wird dann die Mutter genauer beobachten müssen und sie mit etwas Glück dazu zwingen, künftig zu kooperieren. Melanie, ich danke Dir, dass Du mich rechtzeitig über die Geschehnisse ins Bild gesetzt hast! |


