| 25. April: Internationaler PAS-Tag |
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| Donnerstag, den 24. April 2008 um 15:03 Uhr |
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Am 25 April gedenkt die Welt denjenigen Kindern und ihren
Elternteilen, die von PAS (Parental
Alienation Syndrome) betroffen sind. Wenn Kinder in einem Loyalitätskonflikt
zwischen Ihren Eltern stehen, neigen sie dazu, denjenigen Elternteil aus ihrem
Leben auszugrenzen, von dem sie weniger abhängig sind. In der Schweiz leben die
meisten Kinder getrennt lebender Eltern bei ihrer Mutter und können mit ihrem
Vater nur einen eingeschränkten Kontakt pflegen. Es ist in solchen Fällen ihr
Vater, den sie ablehnen und die Ablehnung ist dort auf den Einfluss der Mutter
zurückzuführen. Tausende von Kindern sind betroffen. Und ebenso Tausende von
erwachsenen Kindern, welchen es nicht mehr gelingt, über ihren Schatten zu
springen und darunter leiden, ihre Väter weiterhin ablehnen zu müssen.
PAS - Emotionaler Kindsmissbrauch
Schweizer Behörden ist das Phänomen indessen mehrheitlich nicht bekannt oder sie nehmen dazu eine skeptische Haltung ein. Gemäss ihrer üblicherweise anzutreffenden Einstellung, wonach ein Kind als das Eigentum seiner Mutter zu betrachten ist, sehen sie auch keinen Handlungsbedarf bei Besuchsrechtsproblemen.
Besuchsrechtsprobleme als erste Anzeichen Als Folge kommt es zu einer Entfremdung zwischen Vater und Kind, die - oft zur Genugtuung verletzter früherer Ehefrauen- in einem vollständigen Kontaktabbruch mündet. Dieser wird von den Behörden vielfach hilf- und tatenlos hingenommen. Wenn das Kind nicht will, können wir nichts tun - so der Tenor bei den Behörden. Es gibt aber kein PAS, das nicht mit Besuchsrechtsproblemen eingeläutet worden wäre. Solche Kinder und solche Väter werden von den Behörden im Regen stehen gelassen. Wenn man Mütter gewähren lässt, wird der Entfremdungsprozess damit beschleunigt. Behörden fördern oft eine Entfremdung, wenn sie in solchen Fällen empfehlen oder anordnen, den Kontakt aufzuschieben, bis sich via allenfalls angeordnete Psychotherapie (notabene des Kindes nicht seiner Mutter) wieder positive Gefühle gegenüber dem ausgegrenzten Elternteil einstellen würden (Dr. Liselotte Staub).
mannschafft fordert:
Zur Vertiefung: http://www.pas-deutschland.de/ http://www.vaeterfuerkinder.de/pasind.htm Dr. Liselotte Staub, Psychologin und Psychotherapeutin, Kind und Scheidung, Okt 2005. |


