Der Bundesrat und die unbefleckte Empfängnis

Der Bundesrat hat gemäss seinem diese Woche veröffentlichten Communiqué beschlossen, ledige Väter gegenüber Müttern, aber auch geschiedenen Väter weiterhin diskriminieren zu wollen. Ein mannschafft-Mitglied hat sich zu einer Formulierung im Communiqué (das auch noch weitere Merkwürdigkeiten aufweist) so seine Gedanken gemacht und dabei auch auf die Weihnachtszeit Bezug genommen.

"Am Rande von mannschafft bezüglich die Mitteilung von gestern bezüglich gemeinsame elterliche Sorge ist der Satz: "der Vorentwurf hat auf die Verpflichtung der Vormundschaftsbehörde verzichtet, dem Kind systematisch einen Beistand zu bestellen, wenn es einen Vater hat" besonders inspirierend, wenn nicht gar alttestamentarisch. Eine heilige Empfängnis gibt es demgemäss gelegentlich, aber in der Regel eben doch nicht. Der letzte, allgemein bekannte Fall liegt 2009 Jahre und fast neun Monate zurück. Das Erzeugnis dieses Wunders wird in Kürze zelebriert. Unser Bundesrat hat mit seiner gestrigen Botschaft bekräftigt, dass es trotz aller biologischen Gesetzmässigkeiten weiterhin Kinder, die keinen Vater haben, gibt.

Happy Christmas"

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