| Einem Kind ist durch Vorenthaltung des Vaters nicht gedient |
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| Dienstag, den 06. März 2007 um 08:33 Uhr | |
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Prof. Dr. Allan Guggenbühl, der renommierte Kinderpsychologe, spricht anlässlich der mannschaft-Medienkonferenz vom 22.1.2007 Klartext: Kinder brauchen Ihre Väter - ganz egal, ob sie in den Augen der Mütter oder der Behörden auch 'gute' Väter sind. Der folgende Text ist eine Zusammenfassung seiner Aussagen gegenüber den Medien.
"In meiner Praxis mit Familien und Kindern stelle ich als erfreulichen
Fortschritt fest: Väter kümmern sich vermehrt um ihre Kinder. In unserer Gesellschaft gilt jedoch folgendes:
Ein von der Mutter getrennt lebender Vater hat Anrecht auf Kontakt zu seinen Kindern. Es ist mir unverständlich, warum eine Vormundschaftsbehörde das nicht sieht. Und solange keine Kindsgefährdung besteht, ist der Vater-Kind-Kontakt im Interesse des Kindes und deshalb zu gewährleisten. Der Vater schreibt der Mutter auch nicht vor, dass sie mit dem Kind in den Zoo gehen soll, statt Eishockey im Fernsehen anzuschauen. Genauso brauchen auch Väter keine anderen Instanzen, die ihnen vorschreiben, wie sie ihre Zeit mit dem Kinde verbringen sollen. Mütter schildern ihre subjektiv wahrgenommenen Probleme aber drastisch (z. B. die Tochter sei nach Vaterbesuchen immer müde, krank, usw.). Sie finden damit aufgrund der kollektiven Einstellung pro Mutter bei Vormundschafts- und Justizbehörden leicht Gehör. Ich finde jedoch, selbst wenn es Konflikte gibt, selbst wenn es langweilig ist mit dem Vater, ist das kein Grund, den Vater-Kind Kontakt zu behindern. Weder von Seiten der Mutter noch von Seiten der Behörde. Ein Kind hat auch Anrecht auf Konflikte mit seinen Eltern. Der Mutter-Kind Kontakt wird dadurch ja auch nicht in Frage gestellt. Scheidungskinder haben - wie alle anderen Kinder - auch ein Anrecht auf 'schwierige' Väter und 'mühsame' Mütter. Eine Beziehung zu pflegen, ist wichtig; dies heisst aber nicht nur Harmonie! Es braucht ein neues Verständnis! Aufgrund der heutigen Praxis fühlen sich viele Väter betrogen, hilflos und enttäuscht."
Was soll getan werden, wenn das Kind nicht zum Vater will?
Soll eine Fremdplatzierung von Kindern im Falle von Besuchsrechtsverweigerungen in Betracht gezogen werden?
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