Besuchsrecht gestrichen - einfach so

Sehr geehrter Herr A. (Präsident von X., einer Stadt im Kt. Zürich), ich hatte Sie in den vergangenen Jahren bereits mehrfach über das völlige Versagen der Vormundschaftsbehörde in X. informiert (betreffend Durchsetzung des Besuchsrechts für meine Tochter M, geb. 2005). Was sich hier abgespielt hat, ist skandalös und gereicht der Stadt X. und dem Kanton zu Schanden! Obwohl etwa trotz monatelanger Verspätung 2007 ein Entscheid des Bezirksrates vorlag, konnte ich durch das anhaltenden Versagen der Vormundschaftsbehörde (B.) und des Kantons (C., Beistand) meine Tochter M. bis im Sept. 2009 (!) nicht besuchen. Ich hatte die Untätigkeit, die unglaubliche Arroganz und Unfähigkeit der zuständigen Behörden (Stadt X. wie auf Stufe Kanton) stets schärftens kritisiert! Diese Kritik wird hier nochmals zum Ausdruck gebracht, weil es im gleichen Stil weiter geht.

Im September 2009 wurde nun meine Tochter M. von der Vormundschaftsbehörde der Stadt X. auf Anordnung der kantonalen Behörden (Amt für Jugend und Berufsberatung, C., Beistand) ihrer Mutter weggenommen und in ein Kinderheim (Y., Z.) gebracht.  (Die Mutter hatte mir über Jahre hinweg widerrechtlich das Besuchsrecht verweigert; die Zusammenarbeit mit den Behörden klappte nicht; ich erhielt von den Behörden von allem Anfang an nicht die geringste brauchbare Unterstützung bei der Durchsetzung des mir zustehenden Besuchsrechts. Diesen Leuten ging das alles schlicht am A... vorbei!). 

Über den Ablauf der Unterbringung von M. im Heim Y. wurde ich als Vater völlig unzureichend informiert und vor vollendete Tatsachen gestellt. Der zuständige Beamte, C., hatte im Frühjahr/ Sommer 2009, als auch den Behörden nach jahrelangem Wegschauen endlich klar geworden war, dass Handlungsbedarf besteht (die Mutter hatte mir wie erwähnt aus abstrusen Gründen widerrechtlich jahrelang das Besuchsrecht verweigert, und unterliess es, M. in die Kinderkrippe zu bringen) , zwar mit mir Kontakt aufgenommen. C. hatte mich aber in beschämender Weise mehrfach angelogen. Er hatte mir nämlich bei mehreren Gesprächen ausdrücklich in Aussicht gestellt, dass, wenn dann die Kindsmutter nächstens ihre Strafe würde absitzen müssen (5 Tage wegen Verweigerung des Besuchsrechts, und nicht bezahlter Busse), ich in dieser Zeit meine Tochter M. zu mir nehmen kann. Obwohl C. genau wusste, wie sehr ich mich darauf gefreut hatte, endlich ein paar Tage mit meiner Tochter verbringen zu können, war dieses Versprechen nachher keinen Pfifferling mehr wert. M. wurde einfach ins Kinderheim eingeliefert, ohne dass zuvor Rücksprache mit mir genommen wurde! Was für eine Arroganz! Was für eine Anmassung der Behörden.

Die vorübergehende Platzierung meiner Tochter im Heim Y. war angesichts der schwierigen Umstände (jahrelange Isolierung bei der Mutter, und dadurch bedingter Rückstand bei der sprachlichen Entwicklung etc.) für die Entwicklung meiner Tochter zwar sicher grundsätzlich eine gute Lösung. Ich kritisiere aber in aller Schärfe, dass mir bis heute von C. nicht erlaubt wurde, mit meiner Tochter etwas zu unternehmen und meine Tochter mit meinen Verwandten bekannt zu machen! Eine solche Entwickung hatte ich nach meinen bisherigen, katastrophalen Erfahrungen mit C. (und der Vormundschaftsbehörde) leider befürchtet - zumal auch die Heimleitung jenseits jedes gesunden Menschenverstandes agierte und eine unglaubliche Arroganz und Sturheit an den Tag zu legen pflegte, wie sich spätestens nach dem zweiten Gespräch zeigen sollte. Meine schlimmsten Befürchtungen wurden allerdings noch übertroffen. 

Besuche wurden mir zwar gestattet, doch unter diskriminierenden Bedingungen, die teilweise jeder Beschreibung spotten (beispielsweise liess ich bei einem der Besuche M. einmal mit ihrem Onkel (meinem Bruder) und einer telefonieren, als plötzlich eine Frau wie eine Furie hereinstürmte und im Stile einer Aufseherin das Gespräch unterbrechen wollte und schliesslich die Polizei rief!). Und als ich bei der Heimleitung anfragte, ob anlässlich des 5. Geburtstages von M. bei meinem Besuch zwei Angehörige meiner Familie mitkommen könnten, um M. endlich kennen zu lernen und ihr ein Geschenk überreichen zu können, wurde mir das nicht erlaubt! Nicht einmal eine kurze Begrüssung wurde gestattet! Es versteht sich eigentlich von selbst, dass ich mir so etwas nicht bieten lasse. Das sind alles Provokationen, die einem die Weissglut ins Gesicht treiben. Es werden seit Jahren die Rechte meiner Tochter und meine Rechte in den Dreck getreten.

Ein- oder zweistündige Besuche alle zwei Wochen unter fast pausenloser Observanz durch die links-feministischen Gouvernanten der Heimleitung, die dann sogar noch meinen, mir ständig dreinreden zu müssen, was ich mit meiner Tochter bei der knapp bemessenen Zeit reden und spielen soll (wenn es doch zuerst darum gehen sollte, die eigene Tochter nach 4 Jahren ohne Kontakt überhaupt erstmal ungestört (wieder) kennen lernen zu wollen!), war von allem Anfang an natürlich nicht das, was ich wollte. Das ist für mich niemals akzeptabel, und das hatte ich C. und der Heimleitung wiederholt klar kommuniziert. Ich wollte und will nur endlich einmal mit meiner Tochter etwas unternehmen, in den Zoo gehen, spazieren im Park, einkaufen, Besuche bei den nächsten Verwandten und Bekannten etc....

Seit M. im Heim ist, sind mittlerweile 7 Monate vergangen. Und bis heute durfte ich mit M. nicht ein einziges Mal etwas unternehmen! Ich verpasse wegen dem zuständigen C. im Verbund mit der arroganten, links-feministischen Heimleitung (D., E.) weiterhin die ganze Kindheit meiner Tochter.
Bedenklich ist, dass sich weder C. noch die Leitung des Heimes Y. bis heute nicht einmal ansatzweise bewusst zu sein scheint, was sie durch ihr Versagen und ihre Arroganz an Zerstörung bei M. und mir anrichten! Und falls es anders sein sollte: dann ist es um so trauriger. Falls diese Leute auch nur einen Funken Charakter und Rückgrat hätten, müssten sie sich eigentlich in Grund und Boden schämen über ihr Verhalten.

Was für eine miserable Berufsethik müssen diese Leute haben, um so herzlos und liederlich handeln zu können? Was haben wir nur für ein pervertiertes System heute? Wie konnte es soweit kommen in der Schweiz, dass jahrelanges offensichtliches Versagen von Beamten ohne jede Konsequenz bleibt? Wie ist so etwas möglich in der Stadt X., der Sie als Präsident vorstehen? Warum schauen Sie weg?

Darauf, sehr geehrter Herr A., hätte ich gerne ein paar Antworten.