Ein Kind als Eigentum seiner Mutter

... und der Staat hilft bei der Misshandlung eines kleinen Jungen kräftig mit. Hier der Bericht des besorgten Vaters:

1998 *A. B.
1999 Scheidung nach 1 Jahr Ehe und vier Jahren Beziehung. Die Mutter bekommt das alleinige Sorgerecht. Alimente für das Kind bis zur Volljährigkeit. Unterstützungspflicht für die Mutter bis Okt. 2014.

Nach 3 Jahren darf ich nach langem hin und her und etlichen eingeschriebenen Briefen an die Mutter und an die Vormundschaftsbehörde, unser Sohn A. das erste mal zu mir nehmen. Da die Mutter immer weiter weg zügelt, reicht die Zeitspanne (Sa 14.00 - So 18.00) kaum noch aus um mit A. etwas zu unternehmen. Immer wieder hat A. keine Kleider dabei oder die Kleider sind kaputt - meine Freundin und ich kaufen welche. Doch beim nächsten Besuch kommen sie nicht zurück. Wir müssen A. jedesmal erst waschen, wenn wir nach Hause kommen.A. wird mir manchmal von anderen Personen übergeben. Einmal in Gummistiefel ohne Socken und zerrissene Jeans (es ist WINTER), dafür hat er Gameboy mit Kriegspielen ab 18j dabei (er ist mittlerweile 4Jahre alt).

Ich muss mehrstündige Zugfahrten durch die Schweiz auf mich nehmen um A. abzuholen. Nach sechs oder sieben mal zügeln der KM hole ich A. bereits aus Egg (ZH) ab. Ich wohne seit der Scheidung immer noch in Waldenburg (BL). Etliche Telefonate an die Vormundschaftsbehörde bleiben erfolglos.

Ohne Info zügelt die KM nach Graubünden und A. kommt zeitweise zu einer Pflegefamilie (deren Adresse mir vorenthalten wird). Der Kontakt zu meinem Sohn bricht vollends ab. Nach etwa 1 1/2 Jahren kontaktiert mich das Therapiehaus G. in Chur, dass sie gerne mit mir zusammenarbeiten wollen und das A. dort eingeliefert worden sei, da die Mutter nervlich am Ende sei. Es gibt einen Neuanfang zwischen A. und mir.

Kaum ein Monat später zügelt die KM nach Interlaken (BE) und reisst A. aus der Schule wieder raus. Er kommt in die Psychiatrische Klinik G. in Worb (BE). Er bekommt erst Ritalin danach Concerta (beides ein Methylphenidat). An den Wochenenden, an denen A. zu mir kommt, gebe ich ihm keine chemische Medikamente, und es läuft prima. Die Betreuer in der Klinik sagen mir das A. zufriedener und ruhiger aus den Wochenenden zurück kommt als von der Mutter. Auf mein Drängen hin kommt A. aus dem UPD (Universitäre Psychiatrische Dienste) raus und ist seit 2 1/2 Jahren in der Rudolf Steiner Heimschule "H." wo er homöophatisch betreut wird. Das Concerta wird abgesetzt und A. macht Fortschritte.

A. bekommt einen Beistand und darf jedes zweite Wochenende nach Hause. Abwechselnd einmal zu mir und einmal zur KM. Die Zusammenarbeit zwischen der KM und der Schule ist schwierig, ich muss mir an Standortgesprächen ihre verbalen Attacken anhören. Auch bei den Amtstellen betreibt die KM Rufmord gegen mich.

Anfangs 2009 ist die KM nicht mehr in der Lage, A. zu sich zu nehmen, die Ferien und die Wochenende fallen auf mich, was mein Arbeitspensum auf 95% sinken lässt. Die KM ist dann in stationärer psychiatrischer Behandlung. Anfang Juni 2009 geht A. auch wieder zur Mutter. Von der Schule und von A.s Arzt höre ich immer wieder das es besser wäre wenn ich das Sorgerecht für A. hätte. In den Sommerferien muss ich notfallmässig einspringen weil die Mutter nicht in der Lage ist, das Kind länger als drei Tage bei sich zu haben. Die Mutter attackiert A.s Arzt und gibt dem Kind ohne Einverständnis vom Arzt Concerta. Da die Mutter das alleinige Sorgerecht für sich vehement behauptet, ist sie in der Lage über A.s Medikation zu bestimmen (das heisst das sie ihm Ritalin geben möchte). Durch die Turbulenzen und die Unfähigkeit der KM hat sich der Arzt zurückgezogen, weil er die Verantwortung so nicht mehr übernehmen kann.

Die Beiständin, konfrontiert mit diesen Fakten, unternimmt nichts. Die KM ist mittlerweile wieder umgezogen (Mitte März 09). Ich habe bis heute keine Adressänderung.

Was muss noch alles geschehen bis der KM das Sorgerecht entzogen wird?

Wie sieht das eigentlich mit der Unterstützungspflicht aus? Ich habe mich schon bei etlichen Stellen gemeldet und nichts passiert. An wen soll ich mich noch wenden?

Für eure Antwort bedanke ich mich jetzt schon und verbleibe mit freundlichen Grüssen M.B.